Christoph Adam — Odd

„ODD“, aus dem englischen, lässt sich mit den Adjektiven seltsam, wunderlich, kurios, abwegig, eigentümlich, komisch, ungewöhnlich, ulkig, versponnen, merkwürdig, eigenartig, sonderlich, unüblich, ausgefallen und unerwartet übersetzen.

Damit können die Situationen oder Motive beschrieben werden, die Christoph Adam auf seinen alltäglichen Wegen fotografisch festhält. Ausgewählte Bilder werden in der Abschlussausstellung in Form von großen Postkarten in einem Postkartenständer präsentiert.

Christoph Adam

1978 geboren in Rostock
1978–2009 Verschiedenes
2009–2013 Studium an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin

kleinerjungemitrotenhaaren ATLONGSIDE gmx PONKT de

Edit Billinger — Notizen

„Weißt du, wie ich die Tage verbringe, seit du mich verlassen hast?“

„Ja, ich weiß, ich habe dich verlassen.“

„Ich.“
„Dich.“
„Und trotzdem bin ich diejenige, die hier sitzt“
„Und ihre Notizen macht.“
„Und manchmal auch ganz ohne Notizen einfach die Zeit
vorübergehen lässt. So vollkommen zeitlos.“
„So vollkommen ortlos.“
„Kein Gefühl für diese Begriffe.“

Etwas ist zu Ende.
Jemand geht – jemand bleibt zurück.
Die Welt hält an.
Die Zeit tickt trotzdem weiter.

Edit Billingers Schwarz-Weiß-Fotografien sind nach ihrem eigenen Theaterstück entstanden, das in Form eines inneren Dialogs das Fehlende, das Verlorene umkreist. Auf der Suche nach einem Gegenüber werden ihre Figuren – im Text wie im Bild – immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen. Diese Einsamkeit ist jedoch nicht ausschließlich negativ behaftet. Sie steht auch für etwas, das in unserem heutigen rasanten Leben oft fehlt: Ruhe, Stille, Innehalten.

Notizen.
Eine Liebeserklärung oder Variationen zum Verlassenwerden.

Edit Billinger

Geboren 1973 in Budapest/Ungarn
1996–2001 Studium der Deutschen Literaturwissenschaft, Soziologie und Sozialpsychologie in Hannover (M.A.)
2006–07 Staatliche Prüfung für Übersetzer
2009–13 Studium der Fotografie an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin

Freie Autorin und literarische Übersetzerin aus dem Deutschen ins Ungarische.
Lebt und arbeitet in Berlin.

edit_billinger ATLONGSIDE yahoo PONKT de
www.editbillinger.com
editbillinger.tumblr.com

Maria Gallin — Xibalbá

„Xibalbá“ ist in der Mythologie der Maya der „Ort der Angst“, jener Ort in der Unterwelt, an dem man so lange verweilen muss, bis man ihn nach bestandenen Prüfungen und auferlegten Leiden endlich verlassen darf. Mithilfe von performativen Settings – stets allein mit der Kamera und dem Selbstauslöser in ihren eigenen vier Wänden – findet Maria Gallin in ihrer Arbeit eine eindringliche bildnerische Übersetzung ihres inneren „Ortes der Angst“.
Es entstehen Autoportraits mit hoher Intensität, die das innere Chaos, sowie die langsame, doch stetige Veränderung und Verschiebung ihrer Gefühlswelt im Prozess des Entstehens aufzeigen und gleichzeitig auch die Möglichkeit zum Verlassen der „inneren Unterwelt“ anbieten.

Maria Gallin

1984 geboren in Finsterwalde
2007 Abitur
2009–2013 Studium an der Neuen Schule für Fotografie Berlin

mail ATLONGSIDE miagiafotografia PONKT com
www.miagiafotografia.com

Zorana Mušikić — Subjects of Desire

In „Subjects of Desire“ beschäftigt sich Zorana Musikic mit Männerbildnissen. Mit Mitteln der Nachahmung, Überhöhung oder Umkehrung dessen, was wir gemeinhin männlich nennen, spielt sie mit Bildern, die Männlichkeitsstereotypen reproduzieren oder diese brechen. Es sind Bilder, oft Akte, die inszeniert sind, die sich Rollen bedienen und Identitäten behaupten – durch Imitation von Klischees oder durch die Dekonstruktion von Codes. Der Mann ist dabei ihr imaginiertes Objekt, das sich im Rollenspiel zum Subjekt des Bildes erhebt, indem er seine Rolle wählt und damit sich selbst erschafft.

Zorana Mušikić

1976 geboren in Bad Kreuznach
1995–2002 Studium der Neueren Deutschen Literatur und Medien, Philosophie und Grafik/Malerei an der Philipps Universität Marburg & HU Berlin (M.A.)
2009–2013 Studium der Fotografie an der Neuen Schule für Fotografie Berlin
lebt und arbeitet als Filmemacherin und Fotografin in Berlin.

zorana ATLONGSIDE lovepop PONKT de
www.lovepop.de
zoranamusikic.blogspot.com

Katharina Skalweit — Outside Insight

Katharina Skalweit legt in der Arbeit OUTSIDE INSIGHT ihren Fokus auf Balkone (groß)städtischer Bewohner. Von der Schwelle zwischen Wohnung und Balkon aus blitzt sie diese nachts an. Die Balkone sind auf diesen Eingriff nicht vorbereitet bzw. arrangiert worden und so laden die teils schemenhaften, düsteren Aufnahmen, ergänzt durch Zitate der Bewohner, zu mannigfaltigen Spekulationen und Rückschlüssen ein.

Katharina Skalweit

1986 geboren in Freiburg i. Brsg.
2006 Abitur
Seit 2009 Studium an der Neuen Schule für Fotografie

k PONKT skalweit ATLONGSIDE web PONKT de
katharinaskalweit.tumblr.com

Nadine Talakovics — Schmerzmöbel

In ihren Bildern mit dem Titel „Schmerzmöbel“ dokumentiert Nadine Talakovics die Arbeit der gelernten Schweißerin Anna Ioannidis, die sich auf den Bau und die künstlerische Gestaltung von Objekten zur Erfüllung sexueller Fantasien und Wünsche spezialisiert hat.
Dabei begleitet sie fotografisch auch die von Anna Ioannidis choreografierten Vorführungen, in denen diese ihre Eigenkreationen in Szene setzt und dabei deren mögliche Bespielbarkeit bzw. die ihnen angedachte Funktionalität zeigt. Dem gegenüber stellt die Fotografin durch nüchterne Sachaufnahmen die Isolierung des eigentlichen Produkts „Schmerzmöbel“ im Bild und öffnet somit einen weiteren imaginären Raum für den Betrachter.

„Der Schmerz ist ja von der Lust nicht zu trennen, er ist nicht weniger ein Exzeß…“

Nadine Talakovics

geboren 1980 in Altenburg
Studium der Förderpädagogik von 1999–2008 an der Universität Leipzig
ehrenamtliche Tätigkeit als Lehrerin 2006 in Ghana/Westafrika
seit 2000 Grafikassistentin beim Mitteldeutschen Rundfunk in Leipzig
seit 2009 Studium der Fotografie an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin
lebt und arbeitet in Leipzig und Berlin

nadine ATLONGSIDE talakovics PONKT de
www.talakovics.eu

Moritz Zeller — Abkürzungen

In seiner Serie „Abkürzungen“ verfolgt Moritz Zeller Spuren, die längsseits oder quer zu bestehenden Hauptwegen verlaufen. Ihre Entstehung ist das Ergebnis menschlichen Eigensinns, der sich meist mit einem Effizienzgedanken erklären lässt. Ihr Ursprung geht einher mit einer Ablehnung vorgegebener Strukturen, aber ihre endgültige Ausprägung wird ironischerweise zum neuen Leitsystem. Dieser Effizienzgedanke lässt sich rückkoppelnd auch in architektonischen Lösungen wiederfinden.

Moritz Zeller

1987 geboren in Niedersachsen
2008–2009 Studium der Landschaftsarchitektur an der TU-Berlin
2009–2013 Studium an der Neuen Schule für Fotografie
Lebt und arbeitet in Berlin.

www.moritzzeller.de

Abschlusspräsentation der Klasse von Eva Bertram
Neue Schule für Fotografie. Berlin
2013

alongside: Die Abschlussklasse 2013 von Eva Bertram präsentiert die Ergebnisse ihrer einjährigen fotografischen Auseinandersetzung mit persönlichen Themen in den Ausstellungsräumen der Neuen Schule für Fotografie. Die sieben eigenständigen fotografischen Umsetzungen gehen in ihrer inhaltlichen sowie ästhetischen Diversität längsseits zueinander spannende, changierende Wechselbezüge ein, was auch zum Titel der Ausstellung anregte. Die Kombination aus narrativen, dokumentarischen, konzeptionellen, experimentellen, (selbst)inszenatorischen Herangehensweisen bildet dazu den Rahmen.

Die Kontaktdaten und Biografien der FotografInnen befinden sich jeweils am Ende der Galerie.

Pressemitteilung (PDF)
Pressebilder (ZIP)

Ausstellung

Eröffnung

Freitag, 8. März 2013, ab 19 Uhr

Dauer der Ausstellung

9. März – 21. April 2013

Öffnungszeiten

Mittwoch – Sonntag 13–18 Uhr

Führung durch die Ausstellung

Sonntag, 7. April 2013, 15 Uhr

Finissage

Sonntag, 21. April 2013, ab 17 Uhr

Adresse / Anfahrt

Neue Schule für Fotografie
Brunnenstraße 188-190
10119 Berlin

U8 Rosenthaler Platz

www.neue-schule-berlin.com

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Impressum

Konzept + Gestaltung Print

Hans Schumacher projektgrafik.de

Programmierung + Gestaltung Web

Jakob Wierzba jakobwierzba.de
webmaster ATL alongside DASHL ausstellung DOTL de

Impressum/Kontakt/Presseanfragen

Ansprechpartnerin im Büro der Neuen Schule für Fotografie Berlin: Barbara Schneider
Bürozeiten: Di–Fr 14–18 Uhr
Telefon: 030 28046862
Fax: 030 28046872
communication ATL neue-schule-berlin DOTL com
info AT THIS DOMAIN
Brunnenstraße 188-190
D-10119 Berlin

Für die fotografischen Inhalte sind die jeweiligen FotografInnen verantwortlich. Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Haftung.

Datenschutz

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